Energierückgewinnung

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Wie bei anderen Elektrogeräten gibt es auch im Bereich der Klimaanlagen Effizienzklassen. Sie zeigen dem Konsumenten, wie effizient das Gerät die eingesetzte Energie – Strom oder Gas - umsetzt. Die Effizienzklasse hängt wesentlich vom Wirkungsgrad ab. Profis erkennen den Wirkungsgrad am COP-Wert. Geräte der Energieeffizienzklasse A haben z.B. einen COP von mindestens 3,2; das bedeutet, dass aus 1 kW elektrischer Leistung mindestens 3,2 kW Kälteleistung erzeugt werden.

Moderne Klimaanlagen gewinnen außerdem Wärme, Kälte und Feuchtigkeit zurück und machen sie dem System wieder verfügbar.

Warme Abluft, außerdem Wärme, die bei der Kälteerzeugung entsteht und Wärme, die bei der Verflüssigung von Wasserdampf frei wird – diese Energieträger kann die Klimaanlage vor allem im Winter nutzen. So muss die Luft nicht mehr so stark aufgeheizt werden. Die vorhandene Energie wird bestmöglich ausgenutzt, was Ihre Haushaltskasse entlastet

Im Sommer, wenn die Wohnung gekühlt wird, strömt kühle Abluft nach außen. Diese kältere Abluft kühlt dann die einströmende warme Außenluft vor. Auch bei der Luftbefeuchtung entsteht Kälte, die wiederum als Vorkühlung dient.

Im Winter wird die Feuchte aus der warmen Abluft zurückgewonnen und dient dann der Befeuchtung der Zuluft. Dies bewirkt nicht nur ein angenehmeres Raumklima, sondern reduziert auch die Kälteleistungen. Die Klimaanlage kann kleiner ausgelegt werden, weil sie bis zu 20 % weniger Leistung erbringen muss.